DOPPELCOACHING

oder

Was es braucht, um im selben Team zu spielen!

 

ESSENZ:

Gerade Führungskräften fällt es oft schwer, sich gegensätzlichen Sichtweisen zu öffnen, interpretieren sie das doch als Nach- bzw. Aufgeben der eigenen Position. Und in einer Welt, in der Macht(-streben) nach wie vor eine zentrale Rolle spielt, kann eine solche Reaktion häufig als Schwäche interpretiert werden.

 

Die zunehmende Komplexität der Welt zwingt Führungskräfte allerdings dazu, unterschiedliche Meinungen, Werthaltungen und Grundannahmen anzuerkennen und zusammen mit anderen neue Wege zu finden.

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GRUNDSÄTZLICHE GEDANKEN:

Geschäftsführung oder Vorstand sind häufig mit mehreren Personen besetzt. Mit dieser Realität gehen zwangsläufig unterschiedliche Meinungen über die unternehmerische Ausrichtung einher. Im Worst-Case-Szenario führt das zu Machtkämpfen, die das Unternehmen in eine Zerreißprobe führen können.

 

Den meisten Führungskräften fällt es durchaus schwer, gemeinsame Wege zu finden. Setzt das doch voraus, dass ich auf mein Gegenüber zugehen kann, bereit bin, wirklich zuzuhören sowie die eigene Meinung zu relativieren und zu hinterfragen. Das Selbstverständnis, das vielen Führungskräften zu eigen ist, lässt das jedoch häufig nicht zu.

Hier gilt es, neue Wege für konstruktive Konfliktlösungen zu finden. 

 

Die Chance im Doppelcoaching liegt nun darin, die eigene Sichtweise durch die Auseinander-Setzung mit gegensätzlichen Perspektiven zu erweitern und damit eine größere Leichtigkeit in den Führungsalltag zu integrieren.

 

Es bietet sich die Möglichkeit, Führung in einen neuen, größeren Kontext jenseits traditioneller Konzepte und bekannter Denkmuster zu stellen. Und vor allem auch entspannter zu führen.

 

Die zentrale Fragestellung bewegt sich zwischen „Recht haben“ und „Richtig liegen“! Die Herausforderung liegt darin, zu verstehen, dass sie als Führungskraft genau das Gegenüber haben, das ihnen die Möglichkeit bietet, ihre eigenen Themen besser zu erkennen.

 

Erfahrungsgemäß scheint immer der/die andere das Problem zu sin! Eine Pattsituation ist so vorprogrammiert.

 

Jedoch: Sie entscheiden, ob sie in diesem Machtspiel verharren wollen oder gemeinsam neue Wege gehen möchten. Genau diese Polarität wird sie an die Grenzen ihrer bisherigen!!! Möglichkeiten führen. Und dann…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ZENTRALE FRAGESTELLUNGEN:

  • Welche Grundannahmen liegen ihrer Sichtweise zugrunde?

  • Welche Reaktionen löst ihr Gegenüber in ihnen aus?

  • Welche Reaktionen lösen sie in ihrem Gegenüber aus?

  • Was sind ihre tieferliegenden Motive, die ihr Gesprächssverhalten leiten?

  • In welchen Situationen zeigen sich die (un-)ausgesprochenen Konflikte auf der Führungsebene?

  • Wie wirkt sich die Spannung auf der Führungsebene auf die Mitarbeiter aus?

  • Welche Sichtweisen möchten sie gerne hinter sich lassen, um Raum für neue Entwicklungen zu schaffen? 

 

 

 

 

 

Together, amazing things can be accomplished!

 

 

 

"I don't need other people to have an open mind for me to be happy.

I need my own mind to be open. That's all that's necessary."

Byron Katie

 

 

WICHTIG: Gegensätzliche Meinungen und Konflikte sind eine Möglichkeit, das eigene Verständnis der Wirklichkeit zu vertiefen und das eigene Selbstverständnis als Führungskraft und als Mensch auf eine tragfähigere Grundlage zu stellen. Teams entwickeln sich auch über den Konflikt. Konflikte wollen neue Wege aufzeigen und dazu auffordern, Altes hinter sich zu lassen. Spannungsfelder, die sich durch oder in anderen Menschen zeigen, können ein Hinweis darauf sein, ungeklärten Themen in sich selbst mehr Aufmerksamkeit zu schenken.