WOMEN EXECUTIVES MOVING IN A MALE WORLD

oder

Ist es überhaupt sinnvoll in einer hierarchisch geprägten Welt als Frau den Weg einer Führungskraft zu gehen?

 

ESSENZ:

Für Frauen in Führungspositionen ist die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben nach wie vor eine Gradwanderung.

 

Logistische Disziplin und eine hohe Stresstoleranz sind wesentliche Fähigkeiten, die Frauen brauchen, um ihrem Lebensentwurf gerecht zu werden.

Dabei braucht die Welt gerade jetzt die Eigenschaften, die im Besonderen Frauen zugeschreiben werden: Teamfähigkeit, eine andere Art des gegenseitigen Umgangs miteinander oder Denken in Zusammenhängen.

 

Nicht dass Frausein automatisch bedeutet, über besondere Fähigkeiten zu verfügen. Aber die unterschiedliche Konditionierung der Geschlechter hat durchaus auch Vorteile für Frauen geschaffen. Dass es in einer zum Großteil noch hierarchisch dominierten Welt schwierig sein mag, weibliche Qualitäten zu leben entspricht allerdings der erlebten Realität vieler Frauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GRUNDSÄTZLICHE GEDANKEN:

Sich als weibliche Führungskraft in einer Welt zu bewegen, die (scheinbar) von Männern dominiert ist, gehört nach wie vor zu den unberechenbaren Abenteuern unserer Zeit.

 

Gläserne Decken, unerklärbare Hindernisse, Seilschaften/Netzwerke, die sich gegenseitig unterstützen udgl. mehr gehören zu den Symptomen einer patriarchalen Welt.

 

Diese Welt ist häufig getragen von einem starren Hierarchieverständnis, einem Denken, das das kurzfristige, betriebswirtschaftliche Ergebnis in den Vordergrund stellt auf Kosten der Umwelt und der MitarbeiterInnen. Sie ist geprägt von einem rationalen, oft monokausalen Denken, das die Zusammenhänge dieser Welt missachtet. Von Gewinnen Wollen um jeden Preis, von erstarrten Fassaden menschlicher Verhaltensweisen, deren primärer Zweck es ist, die eigene Lebendigkeit und Unsicherheit hinter einem Gehabe des Besserwissen zu verstecken(weil beides nicht in unsere aktuelles Verständnis der Welt zu passen scheint!).

 

In diesem Umfeld sind Frauen mit persönlicher Abwertung, (subtil)frauenfeindlichen Äußerungen und gläsernen Decken aller Art konfrontiert. Von Frauen wird mehr Einsatz verlangt, um anerkannt zu werden(bzw. glauben Frauen, dass es so ist!). Doppelbelastungen sind für Frauen im Vergleich zu Männern an der Tagesordnung.

 

Gesellschaftsentwürfe, die einen partnerschaftlichen Umgang zu fördern versuchen, erzielen zwar durchaus Erfolge im Sinne von Bewusstseinsbildung, im Alltag gibt es allerdings nach wie vor großes Konfliktpotential.

 

Als Gegenreaktion sind Quotendruck und das Entstehen frauenfreundlicher Netzwerke zu beobachten.

 

Ein Blick auf diese Realität scheint Frauen als die großen Verlierer unserer Gesellschaft zu zeigen.

 

Wenn man davon ausgeht, dass das patriarchale Rollenmodell für die Männer nur Vorteile mit sich bringt, scheint etwas Wahres dran zu sein. Ein zweiter Blick mag hier durchaus auch andere Aspekte zu Tage fördern.

 

Gegen ein festgefahrenes Rollenverständnis anzukämpfen ist häufig ein Unterfangen, das mit viel persönlichem Stress verbunden ist und auf entsprechende Widerstände stößt.

 

Hypothese 1: Möglicherweise bietet ja die aktuelle Transformationsphase, die das Entstehen einer Netzwerkkultur fördert, Frauen mehr und auch kreativere Entfaltungsmöglichkeiten.

 

 

Hypothese 2: Konditionierung ist nicht nur ein Thema für Männer, sondern auch für Frauen. Frauen sind genauso mit ihren erlernten Verhaltensmustern konfrontiert, die sich im zugrundeliegenden mentalen Konzept(!) oft nicht von männlichem Verhalten unterscheiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ZENTRALE FRAGESTELLUNGEN:

  • Welche versteckten Glaubenssätze wirken in mir?

  • Welchen Klischees über Frauen begegne ich in meiner Organisation?

  • Gibt es Widersprüche zwischen ihren Werten als Frau und ihrer Rolle als Führungskraft?

  • Gibt es unternehmensintern Hindernisse in Bezug auf eine mögliche Beförderung?

  • Welche Reaktionen lösen bestimmte männliche Verhaltensweisen in mir aus?

  • Welche Erwartungshaltungen habe ich an mich als weibliche Führungskraft?

  • Wie gehe ich als Frau mit Macht um? ?

 

 

 

 

 

Together, amazing things can be accomplished!

 

 

 

"It's not the darkness that people fear;

it's what they imagine into the darkness."

Byron Katie