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FRAGEN DES LEBENS


WARUM TUE ICH, WAS ICH TUE?

Weil ich seit ich einigermaßen denken kann, Wege gesucht habe, meine Freiheit zu finden. Zuerst Freiheit von einer einengenden, autoritär ausgerichteten gesellschaftlichen Umwelt, im Laufe der Zeit Freiheit von meinen einschränkenden Gedanken. In Summe waren diese Aspekte eine Grundlage dafür, von der Enge in die Weite zu denken und zu gehen.

Im Zentrum steht die Frage „Wie funktioniert die Welt und was hat das mit meinem Leben zu tun?“. Ausgehend von diesem grundsätzlichen Zugang hat mich das Leben dann über den Sport zum Coaching von Führungskräften geführt.

Eine Spezies, die doch nach wie vor von sehr rationalen Denkstrukturen geprägt ist. Ich erlebe hier viele unbewusste Ängste, die einen ungesunden Perfektionismus münden: für die Unternehmen wie für die Gesellschaft.

Was den „dramaturgischen Ablauf dieser Zeilen betrifft, müsste ich jetzt die Frage nach dem Sinn des Lebens beantworten. Aber……versuchen sie vielleicht das Nacheinander der Zeilen als holograpischen Raum zu sehen, in dem alles gleichzeitig da ist.

Und jetzt der Schwenk zur Essenz: In letzter Konsequenz geht es mir darum, erstarrte Denk- und in weiterer Folge Organisationskonzepte aufzubrechen.

Vielleicht einen Beitrag dazu zu leisten, die Welt ein bisschen aufmerksamer in Bezug auf die leisen Zwischentöne zu machen.

WIE MÖCHTE ICH IN ERINNERUNG BLEIBEN?

Hmm, die Frage hat mich lange beschäftigt.

Diese Frage bewirkt ja, den Blick aus einer Vergangenheit, in der ich physisch nicht mehr existiere, zurück in die Gegenwart zu lenken. Allein das schon eine geistige Herausforderung.

Der erste Reflex auf diese Frage: natürlich in allerbestem Licht! Wenn man mir die Eigenschaften des Dalai Lama oder ähnlicher Menschen zuschreiben könnte, wäre das natürlich eine feine Sache. Es würde auch bedeuten, dass ich eine gute Entwicklung im Leben genommen hätte. Vielleicht sogar meine Freiheit gefunden habe(siehe Hologramm Punkt 1). Vielleicht……

Als nächstes: oh Schreck, da hab ich ja noch viel zu tun. Und zwar ab JETZT! Nicht erst dann, wenn ich zurückschaue. Noch dazu zurückschaue aus der Perspektive anderer Menschen.

Dann: eine Frage: kann ich es überhaupt beeinflussen, wie mich andere Menschen sehen. Ob sie mir wohlwollend oder skeptisch oder ablehnend oder…..gegenüberstehen? Auch wenn ich natürlich gerne möchte, dass mich alle Menschen lieben, zeigt mir die Erfahrung doch, dass der eine oder die andere [unverständlicherweise zwar ;-), aber]doch auch massive Vorbehalte gegen mich hat.

Bei genauer Betrachtung: ich möchte keine Energie aufwenden, um andere Menschen in ihrer Meinung über mich zu beeinflussen/beindrucken/……

Ergebnis der Frage: ist mir egal wie ich in Erinnerung bleibe. Not my business.

WAS IST DER SINN DES LEBENS FÜR MICH?

Pffff, ich neige dazu, zu sagen: „Fragen sie mich in fünfzig Jahren wieder!“. Die Frage begleitet mich ja, seit ich einigermaßen denken kann. Im Laufe der Zeit haben sie die Antworten oder vielmehr die Ansätze einer Antwort verändert. Wo ich jetzt stehe? Gedankensplitter wie: Da Sein, Wachsen, Erkennen, Aufwachen,…..gehen mir durch den Kopf. In der Meditation heben sich diese Gedanken bzw. die dazugehörigen Konzepte dann alle wieder auf.

Und dann beginnt das Ganze von vorne. Ich bin Bewusstsein. Ja, woher weiß ich das? Wenn es still ist in mir, kann ich einen Hauch von Bewusstheit spüren.

Insofern: ja, kommt hin. Was ich glaube, in den letzten Jahren gelernt zu haben: nicht jede Frage führt rasch und direkt zu einer Antwort, schon gar nicht zu einer endgültigen Antwort. Umwege sind ein beliebter Teil des Spiels. Spielen ist auch recht anregend, by the way.

Pragmatisch: DA SEIN. Geht nur mit einem hohen Maß an Selbstbeobachtung, weil: Einschlafen ist leichter als Aufwachen. Andererseits: die Erfahrung des Aufwachens, zumindest in Teilbereichen, fühlt sich sehr befreiend an.

Einschlafen heißt: und ewig grüßt das Murmeltier in Zeitlupe. Kann durchaus auch Sinn machen. Manchmal, wenn es wichtig ist, genauer hinzuschauen.[womit wir wieder beim Hologramm Punkt 1 wären]

Auch DA SEIN ändert sich im Laufe der Erfahrung. Es wird weiter.

Spielend DA SEIN und Wachsen: hmmm, ja, fühlt sich gut an als Antwort.

Für diesen Moment!


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