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MEETINGS MADE EASY Teil 6 INTROVERTIERTHEIT!


conclusio: es gilt die Fähigkeiten introverteirter Mitarbeiter in das Meetinggeschen einzubinden!

Durchsetzungsvermögen ist gemeinhin eine Eigenschaft, der im Management ein hoher Stellenwert zukommt. Letztlich geht es im unternehmerischen Kontext ja vor allem um Umsetzungskompetenz.

Wenn sie sich einmal ihre Meeting-Erfahrungen einmal vor Augen führen, dann werden sie möglicherweise die Erfahrung gemacht haben, dass sich meist diejenigen Teilnehmer durchsetzen, die entweder den höchsten Redeanteil beanspruchen und/oder dieses Anteil mit entsprechender Lautstärke „untermalen“.

Dem gegenüber gibt es Teilnehmer, die sich kaum bis gar nicht zu Wort melden.

De facto führt das meist dazu, dass diese Teilnehmer auch gleichsam wie Luft behandelt werden.

Ob diese Art der Durchsetzungsfähigkeit auch immer zu tragfähigen Lösungen führt steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Versäumnisse sind durch die assoziatieve Gleichsetzung von Extrovertiertheit (Redeanteil, Lautstärke, mangelndes Zuhören,….) mit Kompetenz kaum zu vermeiden.

Introvertiertheit demgegenüber hat nichts damit zu tun, dass die entsprechenden Teilnehmer nichts zu sagen hätten, nur weil sie sich nicht zu Wort melden.

Ganz im Gegenteil!

Häufig sind gerade introvertierte, eher stille Menschen sehr reflektiert und durchdenken Abläufe und Prozesse wesentlich genauer und klarer. Sie hören meist auch besser zu und sind in der Lage, Aspekte, die nicht angesprochen werden zu thematisieren.

In Summe also kommt introvertierten Mitarbeitern also ein hoher Stellenwert zu, der leider nur allzu oft übersehen wird.

Hinweis:

Zum einen: als Meetingleiter gehört es zu ihren Aufgaben, Teilneher, die sich, aus welchen Gründen immer, wenig einbringen, in das Geschehen mit einzubeziehen.

Zum anderen: als introvertierter Teilnehmer gilt es, sich Wege zu erschließen, wie sie ihre Fähigkeiten einbringen können(darüber demnächst!)

#introvertiertheit

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